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Urkundlich wird dieser Ort zum ersten Male 1272 erwähnt, als die Grafen von Woldenberg (deren Burgruine befindet sich in der Nähe von Bockenem) sieben Hufen Land Gandersheimisches Lehen zu „Henade“ inne hatten. Später wird die Gemeinde im Wickenser Erbregister erwähnt, als sie bereits seit langem zum Herrschaftsgebiet der Edelherren von der Homburg gehörte. Ab dem 16. Jahrhundert unterstand Heinade der Gerichtsbarkeit des Amtes Wickensen. 1756, als die Flur zu ersten Male durch den Kommissar Christoph Laurentius vermessen wurde, hatte der Ort etwa 250 Einwohner, 1795 immerhin schon 299. | |  |
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Aus jener Zeit sind z.B. Berichte über die Besitztümer, die Ernteverhältnisse und die Belastungen, denen die Gemeinde ausgesetzt war, auch zu dem Geschehen der Napoleonischen Zeit, erhalten geblieben. In den folgenden Jahren wuchs die Bevölkerung. Dies und die schlechten wirt-schaftlichen Verhältnisse im Weserbergland, aber auch verlockende Nachrichten bewirkten, dass viele etwa ab 1866 (insbesondere nach Nordamerika) auswanderten. |
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Trotz dieser Bevölkerungsverluste vollzog sich ein beachtlicher Aufschwung und 1905 hatte Heinade bereits wieder 621 Einwohner. Im Sommer 1945 stieg die Einwohnerzahl infolge des großen Flüchtlingsstroms aus dem Osten auf 930 an. Seit dem 1.1.1971 schlossen sich die ehemals selbständigen Gemeinden Hellental, Merxhausen und Heinade zur Gemeinde Heinade zusammen und beschlossen gleichzeitig ihren Beitritt zur Samtgemeinde Stadtoldendorf. Wichtige Bestandteile des Lebens bildet heute noch das kirchliche Gemeinwesen und eine Vielzahl von aktiven Verbänden und Vereinen, auch befindet sich in jedem der drei Ortsteile ein Dorfgemeinschaftshaus. |
In den landschaftlich sehr reizvoll am Solling gelegenen Dörfern Heinade, Hellental und Merxhausen, die heute die Gemeinde Heinade bilden, lebten bereits vor ca. 3000 Jahren Menschen. Eindrucksvollster Beweis hierfür ist ein vor etwa 100 Jahren in der Feldmark vor dem Solling gefundenes Bronzebeil, das sich heute im Landesmuseum von Hannover befindet. |
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